Industrielle Steckverbinder müssen im Rahmen eines konkreten Produktionsprojekts reproduzierbar in das Gerät integriert werden können. Für die Serienproduktion zählen dabei dokumentierte Schnittstellen, definierte Montagebedingungen, sichere Beschaffung und kontrollierbare Prüfprozesse. Wir betrachten Steckverbinder deshalb als Bestandteil des konkreten Produktionsprojekts und der Serienintegration.
Bei Steckverbindern bestimmen Bauform, Anschlussart, Einbausituation und die Vorgaben des OEM, wie sich ein Bauteil in der Serienfertigung integrieren lässt. Wir analysieren die vom Kunden bereitgestellte technische Dokumentation im Rahmen der DfM- und DfT-Bewertung. Dabei geht es ausschließlich um Fertigungstauglichkeit, Montagebedingungen sowie die Integration in den definierten Produktionsprozess.
Die produktionsbezogene Qualifikation des Steckverbinders erfolgt ausschließlich im Rahmen des konkreten Produktionsprojekts des Kunden. Wir prüfen unter anderem, wie der vorgesehene Steckverbinder in der Montage, der Endmontage und der Produktionsprüfung berücksichtigt werden kann. Erkenntnisse aus dieser Bewertung fließen als produktionsbezogene Empfehlungen oder Hinweise auf Integrationsrisiken an den Kunden zurück.
So lassen sich Industriesteckverbinder für anspruchsvolle Anwendungen kontrolliert in wiederholbare Produktionsabläufe einbinden, ohne die elektrische oder mechanische Konstruktion des Kundengeräts zu verändern.
Maschinenbau und Automatisierung stellen häufig klare Anforderungen an elektrische Schnittstellen, mechanische Integration und reproduzierbare Montage. Die Definition der Gerätearchitektur liegt beim OEM; wir konzentrieren uns auf die produktionsbezogene Integration in die Serienfertigung. Wir bewerten die vom Kunden bereitgestellte technische Dokumentation hinsichtlich der Fertigungstauglichkeit und der Integration und bereiten den Serienanlauf vor.
Im Rahmen von NPI und Serienanlauf können wir Steckverbinder sowie mögliche sourcingbezogene Alternativen für das konkrete Kundenprojekt produktionsbezogen qualifizieren. Dabei berücksichtigen wir die vorhandene BOM, den PCB-Aufbau, die Montagevorgaben, die Lieferfähigkeit sowie die Anforderungen an den Produktionsprozess. Funktion und Konstruktion des Geräts bleiben vollständig in der Verantwortung des OEMs.
Unsere Aufgabe besteht darin, die für das Kundenprojekt vorgesehenen zuverlässigen Verbindungslösungen für die Industrieelektronik in einen stabilen Fertigungsablauf zu integrieren und material- sowie produktionstechnische Risiken frühzeitig im Rahmen der Produktionsvorbereitung sichtbar zu machen.
Strom-, Signal- und Datenverbindungen müssen in der Fertigung reproduzierbar montiert und anhand definierter Kriterien geprüft werden können. Deshalb betrachten wir Steckverbinder gemeinsam mit den angrenzenden Baugruppen, den vorgesehenen Montageprozessen und der kundenseitig festgelegten Prüfumgebung.
Je nach Produktionsprojekt umfasst unsere Leistung die SMD- und THT-Montage auf der Leiterplatte, Lötprozesse, Endmontage sowie definierte Produktionsprüfungen einschließlich Funktionstests nach kundenseitig festgelegten Prüfkriterien. AOI und ICT setzen wir dort ein, wo sie für die jeweilige PCBA und den festgelegten Prozess vorgesehen sind. Traceability und ESD-Anforderungen unterstützen zusätzlich die kontrollierte Fertigung.
Unsere Qualitätsorganisation basiert unter anderem auf den Normen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 13485. Zusätzlich arbeiten wir gemäß den relevanten IPC- und ESD-Standards. Damit lassen sich robuste Steckverbinder für Embedded-Systeme in klar definierte und dokumentierte Serienprozesse integrieren.
Bei komplexeren Geräten muss die produktionsbezogene Qualifikation des Steckverbinders auch dessen Integration in den vorgesehenen Fertigungsprozess berücksichtigen. Entscheidend ist, wie die vorgesehene Verbindung im konkreten Produktionsprojekt montiert, geprüft, dokumentiert und langfristig beschafft werden kann. Unsere DfM-Analyse konzentriert sich deshalb auf Fertigungstauglichkeit und Serienintegration, nicht auf die Validierung des Produktdesigns.
Wir qualifizieren Komponenten und sourcingbezogene Alternativen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Gerät und dem Produktionsprojekt des Kunden. Lifecycle Management beziehen wir auf die Verfügbarkeit, die Materialrisiken und die Kontinuität der Serienfertigung. Unsere Erfahrung im Komponentenmanagement unterstützt die produktionsbezogene Qualifikation sowie die Integration industrieller Konnektivitätslösungen in konkreten Kundenprojekten.
Bei Anforderungen im Umfeld von CE, UL oder RoHS unterstützen wir produktionsseitig durch Dokumentation und definierte Tests im Fertigungsprozess. Die Konformitätsbewertung, die Zertifizierung und die rechtliche Verantwortung für das Endprodukt verbleiben beim OEM beziehungsweise beim Inverkehrbringer.