Bewegungssensoren erfassen Lageänderungen, Beschleunigungen und Vibrationen in elektronischen Geräten. In industriellen Anwendungen bilden sie eine zentrale Schnittstelle zwischen physikalischer Bewegung und digitaler Auswertung. Für OEM-Hersteller ist dabei nicht nur die Sensortechnologie relevant, sondern vor allem die stabile Integration in ein serienfähiges Fertigungskonzept.
Moderne Bewegungssensoren übernehmen in Embedded-Systemen vielfältige Aufgaben. Sie erkennen Bewegungszustände, Ruhephasen oder Positionsänderungen und liefern die entsprechenden Signale an die übergeordnete Elektronik. Typische Einsatzbereiche sind Industrieelektronik, Medizintechnik, Gebäudeautomation oder vernetzte Geräteplattformen.
Im Rahmen eines Produktionsprojekts analysieren wir die vom Kunden definierte Sensorkonfiguration unter produktionstechnischen Gesichtspunkten. Grundlage ist die bereitgestellte Dokumentation, einschließlich Schaltplan, Layout und Stückliste. Unsere DfM-Analyse konzentriert sich auf:
Wir bewerten die Fertigungstauglichkeit der eingesetzten Sensorik und identifizieren potenzielle Produktions- und Integrationsrisiken. Dabei nutzen wir standardisierte Produktionsprüfprozesse, AOI- und ICT-Kontrollen sowie klar definierte Qualitätskriterien gemäß IPC-A-610.
Unsere Aufgabe besteht nicht in der Entwicklung der Sensorschaltung oder der Definition der Systemarchitektur. Wir übernehmen die produktionsbezogene Qualifikation und Integration der vom Kunden spezifizierten Komponenten im Rahmen der Serienfertigung. So entsteht ein stabiler und reproduzierbarer Prozess, der auf die Anforderungen des jeweiligen Geräts abgestimmt ist.
Die Auswahl eines konkreten Sensortyps erfolgt durch den OEM. Wir prüfen im Rahmen des Produktionsprojekts, wie sich die definierten Bewegungssensoren unter realen Fertigungsbedingungen integrieren lassen. Dazu gehört die Bewertung von Bauform, Anschlusskonzept und Platzierung auf dem PCB im Hinblick auf Bestückbarkeit und Prozesssicherheit.
Besonderes Augenmerk liegt auf der korrekten Ausrichtung des Sensors im Layout. Bereits geringe Abweichungen können die Stabilität der Integration im Produktionsprozess beeinflussen. Unsere produktionsbezogene Bewertung umfasst daher:
Filter- oder Algorithmusfunktionen sind Bestandteil der kundenseitigen Firmware. Wir greifen nicht in die Logik ein. Unsere Verantwortung liegt in der sicheren Umsetzung der definierten Hardware im Produktionsprozess sowie in der Validierung reproduzierbarer Testbedingungen innerhalb der Serienfertigung.
Im Rahmen von NPI und Serienanlauf qualifizieren wir die Sensorintegration hinsichtlich Prozessstabilität, Lötprofil, ESD-Schutz und Rückverfolgbarkeit. Durch strukturierte Dokumentation und klare Freigabeschritte stellen wir sicher, dass die Integration unter Serienbedingungen nachvollziehbar und wiederholbar bleibt.
Empfindlichkeit und Energieverbrauch beeinflussen die Anforderungen an Fertigung, Integration und Test im Produktionsprozess. Im Rahmen des Produktionsprojekts prüfen wir, wie sich die spezifizierten Parameter auf die Prozessführung auswirken.
Typische Aspekte der produktionsbezogenen Bewertung sind:
Mechanische Spannungen oder unzureichende Entkopplung können im Produktionsprozess zu Integrationsrisiken führen. Wir analysieren diese Risiken im Kontext der Serienintegration und geben produktionstechnische Empfehlungen, ohne die Funktion oder Logik des Produkts zu verändern.
Unsere Fertigung erfolgt nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 13485. In Projekten mit regulatorischen Anforderungen unterstützen wir die Dokumentation für CE-, UL- oder RoHS-Konformität im Rahmen der Produktion. Die Verantwortung für die Zertifizierung des Endprodukts verbleibt beim OEM.
Wenn Sie Bewegungssensoren in Ihrem Gerät einsetzen und einen Partner für die industrielle Umsetzung suchen, unterstützen wir die Produktionsvorbereitung sowie die Serienintegration im Rahmen Ihres Produktionsprojekts. Sprechen Sie mit uns über Ihr aktuelles Produktionsvorhaben.